01 · Beobachtung
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Justus Langowsky Konzept · 05.2026
Für Marc Hein · Zieschank

Operative Klarheit, still gebaut.

Ein mittelständischer Fensterbauer hat Hunderte kleiner Reibungspunkte im Tagesgeschäft. Keiner davon ist dramatisch. Zusammen kosten sie eine Person pro Abteilung.

Dieses Konzept skizziert, wie ich die nächsten fünf Monate dafür einsetze, sie systematisch herauszuarbeiten — und dort zu automatisieren, wo es sich rechnet.

Adressat
Marc Hein
Start
15. Juni 2026
Modell
Hybrid · 5 Monate
Fokus
Operations · AI
01 — Beobachtung

Wo die Zeit verloren geht.

In jedem operativ gewachsenen Unternehmen sammeln sich über Jahre dieselben Muster an. Sie sind nirgendwo dokumentiert, weil jeder einzelne davon kleiner wirkt als die Mühe, ihn zu beschreiben. Sie zu adressieren ist die eigentliche Arbeit — nicht ein neues Tool einzuführen.

02 — Arbeitsweise

Eingebunden, aber eigenständig.

Ich komme als Festangestellter zu Zieschank — Teil des Teams, ansprechbar, im selben Boot wie alle anderen. Gleichzeitig arbeite ich wie jemand, der für seine Ergebnisse verantwortlich ist. Selbstgesteuert, mit klaren Outputs, ohne Mikromanagement.

Was zählt, ist was am Ende des Monats läuft. Nicht, wie viele Stunden ich am Schreibtisch saß. Hybrid heißt: präsent, wo Präsenz wirkt — remote, wo konzentriertes Bauen wirkt.

„Erst verstehen, wie es heute läuft. Dann entscheiden, was sich zu bauen lohnt. Erst dann bauen."
— Arbeitsprinzip
03 — Vorgehen

Discovery vor Implementierung.

Bevor irgendeine Software entsteht, setze ich mich zu jedem Abteilungsleiter an seinen Arbeitsplatz. Operative Bereiche und Dispo. Keine Herstellung — die Hebelwirkung liegt anderswo.

W 1 – 2

Process Discovery

Walkthroughs mit jedem Abteilungsleiter, 90 bis 120 Minuten. Ich sitze daneben und lasse mir den Tag zeigen — Tools, Tagesabläufe, Übergaben. Was nervt seit Jahren. Was passiert dreimal, weil Schritt eins nicht sauber gespeichert wurde.

Output: ein lesbares Process Map pro Abteilung. Eine konsolidierte Painpoint-Liste, sortiert nach Impact mal Aufwand.

W 3

Priorisierung

Wir gehen die Liste gemeinsam durch. Drei bis fünf Themen für die verbleibenden Monate. Der Rest geht in eine Roadmap für später, sauber dokumentiert. Was nicht in den Zeitraum passt, wird nicht angefangen.

W 4 ff.

Build & Rollout

Iterativ, mit den Leuten aus den Abteilungen. Was gebaut wird, wird auch benutzt — sonst hat es seinen Zweck verfehlt. Jede Woche ein Stand, jeder Stand eine Entscheidung: weiter, anders, weg.

04 — Iterations-Zyklus

Kurze Wege, klare Übergaben.

So sieht ein typischer Bauzyklus aus — von der Idee bis zum Live-Betrieb. Du gibst Richtung, ich liefere — und an wenigen, klar definierten Punkten brauche ich deine Entscheidung oder dein Auge. Keine Status-Meetings ohne Anlass, keine Berichte für die Schublade.

Ein typischer Iterations-Zyklus
01

Verstehen

Ich spreche mit den Leuten in der betroffenen Abteilung, beobachte den Ablauf, dokumentiere Painpoints.

→ Ich
02

Vorschlagen

Ich bringe dir einen klaren Vorschlag: Was, warum, Aufwand, erwartete Wirkung. Eine Seite, kein Roman.

→ Ich
03

Entscheiden

Du gibst grünes Licht, lehnst ab oder schärfst nach. Idealerweise im Zwei-Tages-Fenster, damit der Flow nicht reißt.

→ Marc
04

Bauen

Ich entwickle eigenständig, ohne weiteres Briefing. Bei Blockern oder größeren Weichen melde ich mich kurz.

→ Ich
05

Zeigen

Funktionierender Stand — kein Wireframe, keine Folie. Du klickst durch, gibst Feedback, oder die Abteilung testet direkt.

→ Ich
06

Freigeben

Du entscheidest: in den Live-Betrieb, weitere Iteration, oder verworfen. Was live geht, wird sauber dokumentiert.

→ Marc

Sechs Stationen, mehr nicht. An drei Punkten bist du dran — den Rest läuft eigenständig. Wie wir die Übergaben dazwischen organisieren, steht im nächsten Abschnitt.

05 — Kommunikation & Übergabe

Wie wir im Alltag laufen.

Der Iterations-Zyklus zeigt die Mechanik. Im Alltag läuft es lockerer — wir kennen uns. Hier deshalb keine Spielregeln aus dem Lehrbuch, sondern eher ein Bild davon, wie wir miteinander reden und was du von mir erwarten kannst.

WhatsApp
Tägliche Kommunikation
Schnelle Fragen, kurze Updates, Statusmeldungen, Links zu fertigen Ständen. Wie unter Bekannten — kein offizieller Ton, keine Erwartung sofortiger Antwort.
Antwort meist innerhalb von Stunden
Anruf
Wenn schreiben zu lange dauert
Für alles, was sich getippt nicht klären lässt. Direkter Anruf, jederzeit. Ich nehme ab oder rufe zurück, sobald ich kann.
Jederzeit, ohne Voranmeldung
E-Mail
Formales & Drittes
Für Themen, die schriftlich dokumentiert sein sollen. Verträge, externe Korrespondenz, längere Sachverhalte mit Anhängen. Nicht für tägliches Hin und Her.
Antwort innerhalb 24 Stunden
Persönlich treffen
Wenn es Substanz braucht
Im Büro, beim Kaffee, zum Mittagessen — wenn ein Thema Aufmerksamkeit braucht, treffen wir uns einfach. Kein Termin-Kalender, keine Tagesordnung. Wir reden, wenn es ansteht.
Wann es passt

Wie du Ergebnisse bekommst.

Was ich liefere, kommt in einer von vier Formen — passend zum Zweck. Nichts davon muss ausgedruckt, weitergeleitet oder umformatiert werden. Du klickst, liest, entscheidest.

Wie wir Anpassungen besprechen.

Du wirst Dinge sehen, die du anders haben willst. Das ist normal — und genau dafür gibt es kurze Wege. Drei Regeln, damit Feedback nicht im Sand verläuft:

Der Takt.

Keine festen Wochentermine, kein Sitzungs-Apparat. Wir kennen uns gut genug, um zu wissen, wann es ein Gespräch braucht und wann nicht. Was bleibt, sind ein paar lockere Anker — alles andere ergibt sich.

Im Alltag

Per WhatsApp und Anruf

Kurze Updates, schnelle Fragen, „schau mal hier rein" — alles per WhatsApp. Wenn etwas dringend ist oder sich nicht tippen lässt, einfach anrufen. So wie wir es immer schon machen.

Wenn nötig

Treffen im Büro oder beim Essen

Wenn etwas Substanz braucht, treffen wir uns. Im Werk, beim Mittag, beim Kaffee. Du sagst Bescheid wann es dir passt, ich richte mich danach. Umgekehrt genauso.

Monatlich

Eine Seite mit dem Stand

Einmal im Monat ein Kurzbericht — eine Seite, die du am Wochenende mit dem Kaffee lesen kannst. Was wurde geschafft, was ist als nächstes dran, wo brauche ich Entscheidungen oder Hilfe.

Unterm Strich: du erreichst mich, wann immer du willst. Wir treffen uns, wenn etwas zu besprechen ist. Und wenn dir etwas nicht passt, sagst du es — und es wird angepasst. So einfach.

06 — Was ich brauche

Eine schlanke Grundausstattung.

Damit ich vom ersten Tag an liefern kann, brauche ich ein klares Set an Werkzeugen und Zugängen. Nichts Exotisches — alles Standard für jemanden, der Software baut und mit AI-Systemen arbeitet. Ich fasse hier alles zusammen, damit es für dich vorab abhakbar ist.

Claude Max 5x
Für die täglichen AI-gestützten Entwicklungs- und Analyse-Workflows. Ohne ausreichende Token-Limits stockt der Build.
AI · Build
MacBook Pro
Firmengerät für DSGVO-saubere Trennung. Alternativ nutze ich meines, dann mit klarer Datentrennung per Profil.
DSGVO · Hardware
Mac Mini M4
Stationär im Haus für lokale AI-Modelle und autonom laufende Agenten. Hier liegt das Gehirn der Infrastruktur.
AI · Lokal
GitHub Account
Versionskontrolle und Code-Repositories der Firma. Organisations-Account mit privaten Repos, kein öffentliches Setup.
Code · Sicherheit
Google Workspace
Account auf Firmen-Domain für Drive, Kalender, Mail und gemeinsamer Dokumentenablage.
Konto · Kollab
Firmen-E-Mail
Eigene Adresse @zieschank für jede externe Kommunikation im Namen der Firma. Standard, aber wichtig.
Identität
Vercel Pro
Hosting-Plattform für Web-Anwendungen und interne Tools. Pro-Tier wegen Team-Funktionen und SLAs.
Hosting
Direkter Draht
Ein offener Kanal zu dir — Slack, Signal, oder was du nutzt. Für die wenigen, aber wichtigen Entscheidungs-Momente.
Kommunikation

Alle Tools laufen entweder auf eigener Hardware bei Zieschank oder über Anbieter mit DSGVO-konformer Datenverarbeitung. Daten, die nicht raus müssen, gehen auch nicht raus.

07 — Mission Control

Eine Plattform, die mitwächst.

Mission Control ist die Plattform, die ich seit Monaten entwickle. Sie ist nicht für Zieschank gebaut, aber sie passt — weil sie genau das tut, was ein operativ getriebenes Unternehmen braucht: viele kleine Werkzeuge, agentenbasierte Automatisierungen und ein Dashboard für das, was wirklich zählt, alles unter einem Dach.

Statt für jede Aufgabe ein neues SaaS-Tool zu kaufen, wird Mission Control schrittweise um die Module erweitert, die Zieschank wirklich braucht. Was nicht passt, kommt nicht rein. Was passt, ist sofort verbunden mit allem anderen.

Schrittweise Implementierung
JUN JUL AUG SEP OKT
JUN
Setup & Discovery-Backend
Mission Control wird auf eurer Infrastruktur installiert. Process Maps und Painpoints werden direkt darin dokumentiert.
JUL
Erste produktive Module
Die nach der Discovery priorisierten Themen — etwa E-Mail-Triage, Kundenakte, Dashboard — werden eingebaut.
AUG
Agenten & Automatisierung
Autonome Agenten übernehmen wiederkehrende Aufgaben. Voice-Interface kommt dazu, lokale AI auf dem Mac Mini läuft.
SEP
Integration & Skalierung
Bestehende Tools werden angebunden, Datenflüsse zusammengeführt. Abteilungen arbeiten zunehmend in einer Oberfläche.
OKT
Übergabe & Roadmap
Dokumentation, Schulung der Power-User, Roadmap für die Zeit danach. Mission Control läuft eigenständig weiter.

Mission Control gehört nach den fünf Monaten zu Zieschank — keine Lizenz-Abhängigkeit, kein Lock-in. Eure Daten, eure Hardware, euer System.

08 — Beispielhafte Bauideen

Was konkret entstehen kann.

Das Folgende sind Möglichkeiten, keine Festlegungen. Was am Ende gebaut wird, entscheidet die Discovery. Die Auswahl orientiert sich an dem, was bei euch wirklich Wirkung hat — nicht an dem, was sich gut anhört.

A

Vertrieb & Angebot

Das Angebot ist der Moment, in dem Zieschank zum ersten Mal misst, ob der Apparat funktioniert.
  • Angebots-Generator Eingabe der Kundenanforderung — auch per Sprachnotiz oder Foto vom Aufmaßtermin — erzeugt einen Angebotsentwurf im Corporate Design. Konfigurationen aus Bestandskundenakten werden vorgeschlagen. Der Vertriebler liest gegen, korrigiert, schickt.
  • E-Mail-Triage Eingehende Anfragen werden automatisch klassifiziert: Privatkunde, B2B, Reklamation, Lieferant, Spam. Stammdaten und Anliegen werden extrahiert und ins CRM geschrieben. Der morgendliche Posteingang ist vorsortiert, bevor jemand ihn öffnet.
  • Lead-Qualifizierung Web-Anfragen werden bewertet — Volumen, Region, Ernsthaftigkeit, historischer Kontext falls vorhanden. Die Rückrufliste sortiert sich selbst. Niemand entscheidet mehr aus dem Bauch heraus, wer zuerst dran ist.
  • Nachfass-Automatik Angebote, die nach 7, 14, 28 Tagen unbeantwortet sind, lösen einen Nachfass aus — vorbereitet, im richtigen Tonfall, vom Vertriebler nur noch durchzulesen. Was sonst untergeht, kommt zurück auf den Tisch.
B

Dispo

Dispo ist die Abteilung, in der die meisten Kontextwechsel pro Stunde passieren. Genau dort wirkt Software am stärksten.
  • Tourenoptimierung Aufmaß- und Montagetermine werden routenoptimiert. Berücksichtigt werden Kolonnenverfügbarkeit, Rüstzeiten, Material vor Ort, regionale Cluster. Was heute Excel und Bauchgefühl ist, wird zu einem Vorschlag, den die Dispo annimmt oder überstimmt.
  • Voice-Interface „Verschiebe Müller von Donnerstag auf nächste Woche und ruf den Kunden an." Sprachgesteuerte Dispo, eingebunden in Kalender und Kundenakte. Statt fünf Klicks ein Satz.
  • Kundenavis automatisch SMS- oder WhatsApp-Voravisierung am Vortag mit Zeitfenster. Live-ETA am Tag selbst, getrackt aus dem Fahrzeug. Ein Drittel der eingehenden Anrufe — „wann kommt ihr denn?" — entfällt.
  • Kapazitäts-Frühwarnung Wenn die Auftragslage in Woche X die verfügbare Kolonnenzeit übersteigt, weiß man das heute frühestens Mittwoch. Künftig: am Tag des Auftragseingangs, mit Vorschlag zur Verschiebung oder Externe-Anfrage.
C

Aufmaß & Montage

Was die Monteure draußen erfassen, ist die Wahrheit. Alles andere ist Notizen-Telefonspiel.
  • Mobile App für Monteure Aufmaß direkt vor Ort ins System. Foto-Doku der Einbausituation. Digitale Abnahmeprotokolle mit Kundenunterschrift. Keine Zettel, keine Übertragung am Abend, keine verlorenen Maße.
  • Foto-Analyse Bilder der Einbausituation werden automatisiert ausgewertet. Maßabweichungen, fehlende Teile, kritische Übergänge werden erkannt, bevor das Montageteam losfährt. Spart die Hälfte der zweiten Anfahrten.
  • Reklamations-Triage über Foto Kunde sendet Foto eines Mangels, das System erkennt Art und Schwere, ordnet einer Kategorie zu, schlägt Lösung und zuständige Person vor. Erste Reaktion innerhalb einer Stunde statt eines Tages.
D

CRM & Kundenkommunikation

Ein Kunde, der dreimal seine Geschichte erzählen muss, ist ein Kunde, der den nächsten Auftrag woanders vergibt.
  • Zentrale Kundenakte Alle Kontakte an einem Ort. Anrufe transkribiert, E-Mails getaggt, Termine zugeordnet, Angebote verlinkt. Wer einen Kunden anruft, sieht in fünf Sekunden, was zuletzt passiert ist.
  • Reklamationsmanagement Eingang, Triage, Zuordnung, SLA-Tracking. Nichts geht verloren, nichts läuft aus dem Ruder. Marc sieht auf einen Blick, wo gerade Stress entsteht — und wo nicht.
  • Anrufzusammenfassung Nach jedem Telefonat eine 3-Zeilen-Zusammenfassung in der Kundenakte, automatisch erzeugt. Was vereinbart wurde, was als nächstes ansteht. Niemand muss mehr Notizen tippen.
E

Finance

Die Buchhaltung ist die geduldigste Abteilung der Firma. Genau deshalb sammeln sich dort die meisten manuellen Routinen an.
  • Rechnungseingang automatisiert OCR plus Klassifizierung plus Vorkontierung. Datev-Schnittstelle ist Standard. Die Buchhaltung prüft, statt zu erfassen — und gewinnt 60 bis 80 Prozent der Zeit für tatsächlich anspruchsvolle Fälle zurück.
  • Mahnwesen mit Tonfall Eskalationslogik mit kontextsensiblen, höflichen Texten. Tonfall passt zum Kunden, nicht zur Vorlage. Stammkunde mit erstmaliger Verzögerung klingt anders als Wiederholungstäter.
  • Cash-Forecast rollierend Liquiditätsvorschau basierend auf offenen Posten, Auftragslage, historischen Zahlungseingängen. Aktualisiert sich täglich. Zeigt, wann es eng wird, bevor es eng wird.
F

Controlling & Reporting

Ein Bericht, der eine Entscheidung auslöst, ist Gold. Einer, der ein Postfach füllt, ist Lärm.
  • Geschäftsführer-Dashboard Eine Seite für Marc. Auftragseingang, Cashflow, offene Posten, Auslastung der Kolonnen, Reklamationsstand, Vertriebs-Pipeline. Jede Zahl klickbar, jede Abweichung erklärt.
  • Abteilungs-KPIs Pro Abteilungsleiter eine Sicht auf das, was er steuern kann. Nicht mehr, nicht weniger. Vertrieb sieht Conversion und Pipeline. Dispo sieht Auslastung und Pünktlichkeit. Finance sieht Außenstände und Forecast.
  • Anomalie-Alerts Statt täglich Reports zu lesen: das System meldet, wenn etwas vom Muster abweicht. Materialkosten plötzlich 18 Prozent höher. Ein Lieferant mit auffälligen Verzögerungen. Drei Reklamationen aus derselben Tour.
  • Auftrags-Deckungsbeitrag Pro abgeschlossenem Auftrag rückblickend: kalkuliert vs. tatsächlich. Über die Zeit zeigt sich, welche Auftragstypen, Regionen, Kundengruppen wirklich verdienen — und welche systematisch unter Plan laufen.
G

Web & Sichtbarkeit

Die Webseite ist heute die zweite Visitenkarte. Bei vielen Anfragen ist sie die erste.
  • Webseiten-Optimierung Performance, mobile Darstellung, Klarheit der Struktur, Conversion-Pfade. Eine Webseite, die in zwei Sekunden lädt und in fünf Sekunden klar macht, was Zieschank tut, gewinnt Anfragen, die bisher abgesprungen sind.
  • SEO mit Substanz Lokale Sichtbarkeit für die relevanten Suchbegriffe — Fensterbau, regionale Begriffe, spezifische Produktsuchen. Inhalte, die echten Fragen beantworten statt Keywords zu stapeln. Messbar gemacht über monatliches Reporting.
  • Content-System Referenzprojekte, Kundengeschichten, Fachwissen — strukturiert erfasst, mit Bildern aus dem Feld, automatisch in passender Form veröffentlicht. Vertrauen entsteht, wo Substanz sichtbar wird.
  • Lead-Tracking End-to-End Welche Anfrage kam über welchen Kanal? Welche wurde zum Auftrag? Was hat die Akquise pro Auftrag wirklich gekostet? Marketing-Budget hört auf, ein Bauchgefühl zu sein.
H

Querschnitt & Infrastruktur

Was unter den Anwendungen liegt, sieht niemand. Wenn es gut gemacht ist, merkt man das jeden Tag.
  • Internes Wiki mit AI-Suche „Wie war das nochmal mit dem Wartungsvertrag XY?" Mitarbeiter fragen in natürlicher Sprache, das System antwortet aus den Firmendokumenten — Verträge, Anleitungen, Protokolle, technische Datenblätter. Wissen wird abrufbar, statt in Köpfen zu hängen.
  • Lokale AI-Infrastruktur Auf eigener Hardware im Haus. DSGVO-konform, keine Daten verlassen die Firma. Unabhängig von externen Anbietern, deren Preise sich nächstes Jahr verdreifachen können. Einmalige Investition, planbare Folgekosten.
  • System-Integration Die bestehenden Tools — Angebotssoftware, Buchhaltung, Kalender, Mail — werden über saubere Schnittstellen verbunden. Daten fließen, statt kopiert zu werden. Kein „Best of Breed"-Chaos, sondern ein zusammenhängendes Bild.
09 — Was ich mitbringe

Skills, die zur Aufgabe passen.

Automation
Custom Software, Workflow-Automatisierung, saubere Schnittstellen zwischen Bestandssystemen.
AI
Implementierung, Infrastruktur, lokale Modelle, Voice-Interfaces, Multi-Agent-Systeme. Eigene Plattform-Erfahrung aus Mission Control.
Prozesse
Mapping, Optimierung, Discovery-Methodik, Painpoint-Priorisierung nach Impact mal Aufwand.
CRM
Setup, Integration, Datenmodelle, Migration aus Bestandssystemen ohne Datenverlust.
Finance
Reporting, Dashboards, automatisierte Rechnungsverarbeitung, Datev-Anbindung, Liquiditätsplanung.
Controlling
KPI-Definition, Anomalie-Erkennung, Deckungsbeitragsrechnung pro Auftrag, GF-taugliche Visualisierung.
Web & SEO
Technische Optimierung, lokale Sichtbarkeit, Content-Systeme, End-to-End-Tracking von Anfrage bis Auftrag.
10 — Wie gebaut wird

Drei Prinzipien, die tragen.

Was nicht benutzt wird, ist gescheitert.
Software, die die Mitarbeiter nicht annehmen, hat ihren Zweck verfehlt — egal wie elegant die Architektur ist. Akzeptanz ist Teil des Bauauftrags, nicht ein Nachgedanke.
Lieber drei Themen sauber als zehn halb.
Fünf Monate sind nicht viel. Was angefangen wird, wird abgeschlossen, dokumentiert, übergeben. Was nicht reinpasst, kommt in die Roadmap.
Daten bleiben, wo sie hingehören.
DSGVO ist kein Compliance-Theater, sondern Architekturentscheidung. Lokale AI-Infrastruktur, saubere Berechtigungen, keine versteckten Cloud-Übermittlungen. Das ist nicht Aufpreis, das ist Standard.
11 — Nach den fünf Monaten

Die Tür bleibt offen.

Fünf Monate sind ein definierter Rahmen, kein Abschied. Was in dieser Zeit gebaut wird, wird sauber dokumentiert und übergeben — niemand soll danach in einer Black Box sitzen.

Über den Zeitraum hinaus stehe ich Zieschank weiter zur Verfügung, dann als Freelancer. Für punktuelle Erweiterungen, Wartung der gebauten Systeme, neue Themen aus der Roadmap. Kein verpflichtender Vertrag, sondern ein offener Kanal — verfügbar, wenn etwas gebraucht wird.

„Was ich baue, soll ohne mich laufen. Wenn ich danach gerufen werde, dann weil neue Themen entstehen — nicht weil alte ohne mich nicht funktionieren."
— Übergabe-Verständnis
Justus Langowsky
Operations · Automation · AI